Der Urlaub geht zu Ende. Oder er ist schon seit zwei Wochen vorbei und der Alltag hat Sie wieder voll im Griff.
Und mit dem Alltag kommt bei vielen ab 40 eine leise, aber verdammt hartnäckige Frage zurück:
„War das jetzt eigentlich alles – oder kommt da noch was?“
Meistens folgt darauf direkt der Gegengedanke: „Ach komm, stell dich nicht so an. Der Job ist sicher, das Gehalt stimmt, das Team ist okay.“
Stimmt ja auch. Man muss nicht gleich alles hinschmeißen, die Kündigung auf den Tisch legen oder mit Mitte 40 noch mal komplett von vorne anfangen. Oft braucht es gar keine radikalen Schnitte.
Aber dieses leise Gefühl, dass Anspruch und Realität im Arbeitsleben nicht mehr ganz zusammenpassen, geht eben selten von alleine weg. Es schluckt Energie. Tag für Tag.
Was in solchen Phasen wirklich hilft? Kein blindes Drauflos-Bewerben, sondern einmal kurz innezuhalten.
Manchmal tut es schon extrem gut, die eigenen Gedanken und das oft diffuse Gefühl einfach mal laut auszusprechen – im geschützten Raum, ohne dass jemand sofort ungefragte Ratschläge erteilt.
Von dort aus schauen wir gemeinsam hin:
- Welche Werte sind mir heute eigentlich wichtig? (Spoiler: Das sind oft ganz andere als mit 25.)
- Wo verliere ich gerade unnötig Kraft?
- Und mit welchen pragmatischen Stellschrauben lässt sich die aktuelle Situation verändern – völlig ergebnisoffen?
Manchmal führt das zu einer beruflichen Neuorientierung. Oft reicht es aber schon, die eigenen Grenzen, Rollen oder Prioritäten im bestehenden Job neu zu justieren, um wieder mit Freude und Gelassenheit zu arbeiten.
Falls Sie gerade aus dem Urlaub zurück sind und merken, dass Sie genau diese Gedanken beschäftigen:
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Kein Verkaufsdruck, kein Tschaka-Mantra – einfach ein ehrliches, ruhiges Gespräch auf Augenhöhe.
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