Dieses Bild von einem meiner letzten Dänemark-Urlaube fiel mir heute digital wieder in die Hände. Es löste sofort zwei Dinge in mir aus: Zum einen die wunderbare Erinnerung an einen leeren, stürmischen Strand in Nord-Jütland. Zum anderen den Impuls, diesen Beitrag über Resilienz im (Arbeits-)Alltag zu schreiben.

Wir kennen das alle: Wie oft ballt man gedanklich die Faust in der Tasche, weil ein Kollege oder Kunde etwas gesagt oder getan hat, das einen massiv aufregt? Man möchte sich am liebsten mit der flachen Hand vor den Kopf schlagen und fragen, welche Synapsen dort gerade einen Kasper gefrühstückt haben.

In solchen Momenten lehne ich mich heute bewusst zurück. Ich schaue auf Bilder wie dieses oder aus dem Fenster in meinen Garten und merke, wie ich mich beruhige. Manchmal setzt dann ein Prozess ein, den ich „Fremd-Verstehen“ nenne: „Das war sicher nur unglücklich formuliert...“ oder „Jeder hat mal einen schlechten Tag.“

Damit löse ich zwar nicht sofort den äußeren Konflikt, aber ich schütze meine eigene Energie. Das ist ungemein wertvoll. In der gewonnenen Ruhe erkenne ich oft, dass die Situation gar nicht so dramatisch ist. Manchmal finde ich darin sogar einen konstruktiven Kern, der mich weiterbringt.

Die wichtigste Erkenntnis: Diese Klarheit kommt nie im Stadium der Hyperventilation. Nüchtern betrachtet lässt sich aus jedem „Aufreger“ etwas lernen – und sei es nur die Akzeptanz, dass man es nicht jedem recht machen kann. Und dann? Nichts. Eben!

Was mir das bringt? Souveränität und Wohlbefinden statt Stress und Hektik. Mein früherer Fokus auf „Höher-Schneller-Weiter“ ist heute einer tiefen Gelassenheit gewichen.

Mein Angebot an dich: Ich befinde mich derzeit im Endspurt meiner Ausbildung zum Systemischen Business Coach. Ich möchte Menschen dabei begleiten, genau diese Werte – Ruhe und Souveränität – in ihren Alltag zu integrieren. Da ich kurz vor dem Abschluss stehe, biete ich meine Coaching-Begleitung aktuell noch kostenlos an.

Möchtest du deine Resilienz stärken und dich öfter für Gelassenheit statt für Stress entscheiden? Dann schreib mir gerne eine Nachricht oder kommentiere unter diesem Beitrag. Ich freue mich auf den Austausch!